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Stefan Hüsges
Blowerdoortest - Thermografie
- Energieberatung (TÜV Zertifiziert)

D-78247 Hilzingen * Hilzingerstr.8
Tel. 07739 - 1370
mobil 0151 124 000 69

N50 Wert, Grenzwerte, ENEV und Blowerdoor


Der N50 Wert
Als Ergebnis der Blowerdoormessung wird in Deutschland der N50 Wert
ausgewiesen. Angenommen bei 50 Pascal Druckdifferenz wurde ein
(Luft) Fördervolumenstrom von 1500 m³ gemessen, in einem Gebäude mit einem Volumen
von 500m³. Dann sieht die Berechnung des N50 Wertes so aus:

1500 m³ Volumenstrom : 500 m³ Raumvolumen = 3.0 1/h

Der N50 Wert 3 zeigt einen 3fachen Luftwechsel im Gebäude, bei geschlossenen
Fenstern und Türen, innerhalb 1 Stunde an, wenn eine Druckdifferenz von 50 Pascal
zwischen Innen und Aussen besteht. Diese Situaiton erreichen Sie im Winter, an einem
Tag mit Wind der Stärke 5. Also mittleres Winterwetter. Sturm wäre Windstärke 10.

Grenzwerte

Es gibt verschieden Grenzwerte. Welcher eingehalten werden muss, hängt von
der technischen Situation ab. Der Grenzwert kann sich aber verschärfen wenn
weitere Zertifizierungen eine Rolle spielen. Üblicherweise werden die
beiden Werte 3.0 und 1.5 als N50 Wert geprüft.

Herkunft/Bezug
N50Wert X 1/h
ENEV
DIN 4108-7
Gebäude mit Fensterlüftung
3.0
ENEV
DIN 4108 -7
Gebäude mit kontrollierter Wohnungslüftung
1,5
Empfehlung verschiedener Fachverbände und Fachleute
1.0
DIN 1946 Lüftungsnorm aus 2009. *
1,5
privates Institut Passivhaus
0,6

* Normen unterstellt man, dass sie die anerkannte Regeln der Technik abbilden. Deshalb
wird, wenn im Bauvertrag kein bestimmter N50 Wert vereinbart wurde ( also z.B. 3.0) im
Falle eines Streites, die allgemein anerkannten Regeln der Technik herangezogen.
Sofern keine neuere Norm den N50 Wert von 1,5 unterbietet, wird eben dieser
als Sollwert angenommen. Auch bei Gebäuden die aufgrund von Fensterlüftung
nach der ENEV den Wert von 3.0 einhalten müssen.

 

 

 

7 gute Gründe für luftdichte Gebäude:

  • Keine Zugluft mehr spürbar
  • Es bilden sich keine Kaltluftseen.
  • Leistungsabfall von Lüftungsanlagen
    wird verhindet.
  • Schadstoffeintrag durch Leckagen
    wird vermieden.
  • Bauschäden durch Feuchteeintrag
    werden vermieden.
  • Schall und Geruchsschutz wird
    verbessert.
  • Energieverluste werden vermieden

 
 
© 2010 Stefan Huesges
   
 
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